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Mitarbeiter/-in Kampfmittelräumdienst

Was Ihr mitbringen müsst:

Eine gute Basis für eine Tätigkeit im Kampfmittelräumdienst ist ein mittlerer Bildungsabschluss. Wenn Ihr dazu noch Spaß am „Kick“ des Unberechenbaren, technisches Geschick, einen kühlen Kopf und eine rasche Auffassungsgabe mitbringt, kann es schon fast losgehen…

Das erwartet Euch:

Der Weg in den öffentlichen Kampfmittelräumdienst führt über eine Ausbildung zum Feuerwerker, der – im Unterschied zum Pyrotechniker – nicht für das Abbrennen von Feuerwerken zuständig ist, sondern ein Munitionskundiger. Seine Aufgabe ist die Munitionsräumung, also das Lokalisieren, Entfernen und Delaborieren (Unschädlichmachen) von Munition. In der Regel erfolgt der Einstieg als Hilfskraft. Nach zwei Jahren Erfahrung könnt Ihr an einer Sprengschule eine achtwöchige Fortbildung absolvieren und den Befähigungsschein zur Kampfmittelbeseitigung erwerben. Eine Alternative bietet die Bundeswehr, wo Ihr im Rahmen des Wehrdienstes ebenfalls zum Feuerwerker ausgebildet werdet. Auch als Munitionsräumarbeiter/Sondierer könnt Ihr tatkräftig mitwirken, hierzu gibt es keine Ausbildung im allgemeinen Sinne, sondern Lehrgänge machen Euch fit für den Job. Eine Spezialdisziplin ist die Auswertung alliierter Luftbilder, auf denen sich Kriegshandlungen nachvollziehen und gefährliche Blindgänger lokalisieren lassen. In diesem Bereich könnt Ihr nach einer Ausbildung zum Vermessungstechniker arbeiten – die dauert in der Regel zwischen zweieinhalb und drei Jahre.

Das vollbringt Ihr:

Ihr macht Deutschland sicher! Millionen Tonnen Bomben wurden während des Zweiten Weltkriegs über Deutschland abgeworfen und noch immer liegen tausende von ihnen als gefährliche Blindgänger unter der Erde. Ihr spürt sie auf und entschärft sie – oft geht es dabei um Leben und Tod; jeder Handgriff muss sitzen. Kein Problem für Euch, schließlich kennt Ihr die unterschiedlichen Bombentypen aus dem Effeff und wisst, wie sie „ticken“.

Dort werdet Ihr ausgebildet:

Entweder bei der Bundeswehr oder in einer der gängigen Ausbildungseinrichtungen in Deutschland: Fa. GFKB M-V, Sprengschule Dresden und DFAB GmbH, Wirtschaftsgesellschaft des „Bund Deutscher Feuerwerker und Wehrtechniker“.

Das verdient Ihr:

Da die Ausbildung nicht einheitlich geregelt ist, lässt sich kaum eine pauschale Aussage über die Ausbildungsvergütung treffen.