Weitere Informationen Mehr zum Beruf: www.deutsches-patentamt.de Stellenangebote:www.bund.de

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Patentprüfer/-in

Was Ihr mitbringen müsst:
Erfindergeist begeistert Euch? Ihr tüftelt womöglich selber gerne und seid ganz nah am Puls des technischen Fortschritts? Wenn Ihr obendrein noch ausgebildeter Ingenieur oder Naturwissenschaftler seid, teamfähig und sicher im Umgang mit Menschen, dann wäre der Job des/der Patentprüfers/-in vielleicht genau das Richtige für Euch.

Das erwartet Euch:
Nach erfolgreicher Ausbildung zum Ingenieur bzw. Naturwissenschaftler, die in der Regel hochschulgebunden erfolgt, durchlauft Ihr beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) in München eine dreijährige Spezialausbildung mit Lehrveranstaltungen, Gruppen- und Einzelunterricht. Die ersten 18 Monate untersteht Ihr einem persönlichen Ausbilder, der Euch in das Patentwesen einführt. Zeitgleich gibt’s ein intensives Kursprogramm, um das Patentverfahren und die Arbeitsmittel kennenzulernen und sich umfassende juristische und patentrechtliche Fachkenntnisse anzueignen. Hinzu kommt eine spezielle IT-Ausbildung, die Euch fit macht für die Recherchearbeit in elektronischen Datenbanken. In der zweiten Ausbildungshälfte handelt Ihr bereits selbstständig und seid unterschriftsberechtigt, vertieft Eure Fachkenntnisse und stellt Eure Leistung, Befähigung und Eignung zur Patentprüferin/zum Patentprüfer unter Beweis. Nach Abschluss der Ausbildung werdet Ihr Beamtin/Beamter auf Lebenszeit. Zusätzlich zum Studium ist eine Berufstätigkeit von 5 Jahren im Bereich der Naturwissenschaft oder Technik erforderlich.

Das vollbringt Ihr:
Technik von morgen schon heute prüfen –Ihr wisst vor allen anderen, dass die Brennstoffzelle kommt oder die neue Smartphone-Generation in den Startlöchern steht. Denn wer eine Erfindung patentieren lassen möchte, muss sie erst anmelden, bevor er darüber sprechen darf. Und Ihr entscheidet, ob Brennstoffzelle und Smartphone überhaupt patentierbare Erfindungen und damit rechtlich zu schützen sind – interdisziplinär und unabhängig, immer gemessen an dem weltweiten Stand der Technik. So nah wie Ihr sind nur die Erfinder selbst am Fortschritt – Ihr schreibt mit an der Technikgeschichte!

Dort werdet Ihr ausgebildet:
Beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA), das Standorte in München, Berlin und Jena hat.

Das verdient Ihr:
Patentprüfer am DPMA werden als Beamte in der Regel nach Bundesbesoldungsordnung A 13 bis A 15 bezahlt – das sind zwischen rund 4.000 und maximal 6.000 Euro brutto.